Sönke / Spike & Co.

Was verbindet Dich mit QUEEN?

Ich hab die Frisur von Brian, in etwa Freddies Körpergröße, bin mindestens so streitbar wie Roger und küsste wie John mit Zwölf das erste mal ein Mädchen.

Insofern hätte ich auch alleine eine One-Man-QUEEN-Tributeband gründen können… aber dafür hab ich die Jungs natürlich viel zu lieb…

 

Wie kommt es zu dieser atemberaubenden Ähnlichkeit zwischen Spike Edney und Dir?

Er trägt die gleichen T-Shirts

Deine erste Band und Dein erster Auftritt?

Meine erste Band hieß Slime – also fast Smile – damit war mein weiterer Weg sowieso vogezeichnet. Meinen ersten Auftritt hatte ich noch vor meinem ersten Kuss – beides war ähnlich aufregend.

Wie kamst Du zu QUEEN II?

Franz hätte ich schon in den frühen 80ern kennenlernen können, als ich meinen ersten eigenen Plattenvertrag bei SPV in Hannover erhielt.

Er war dort für seinen fiesen Kaffee berühmt – B2 und denDiekn noch weit davor, während eines Klassenfahrt-Stopps in West-Berlin. Hat allerdings damals nicht geklappt, weil die beiden permanent auf QUEEN-Konzerten rumhingen.

Gibt es Schallplatten, die Dein Leben verändert haben?

Ganz klar „Glory Hallelujah“ – die Einspielung eines Rock-Oratoriums der Sinstorfer Kantorei und des Harburger Musikkreises. Ich hab im Orchester Cello gespielt. Ich war zwölf…

Bist Du auf irgend etwas besonders stolz?

Ich besitze das norwegische Eis-Diplom und kann so gucken wie mein Hund.

Was trägst Du dazu bei, um bei QUEEN II die Promidichte zu erhöhen?

Während Franz mit Motörhead-Lemmy gesoffen hat und B2 mit Brian die Red Special V2.0 entwickelt hat, war ich natürlich nicht untätig: Ich hab zusammen mit Andy McCluskey Ente gegessen. Ich hab mir eine stumme Nacht lang mit Milli und Vanilli Bälle zugeworfen. Ich hab mich von Truck Stop beim Billard demütigen lassen. Ich hab mich in Hannover unsterblich in Neneh Cherry verliebt. Ich hab mit 40°Fieber im Chikago zusammen mit Lucifer’s Friend-Herbert für Wiener-Peter und Neger-Kalle gerockt und ein Chili-Wettessen mit Alex Conti überlebt. Ich hab ein Sonor-Endorsement abgelehnt, als ich für Edoardo Bennato in Brüssel getrommelt hab. Ich hab in Bruchhausen-Vilsen über die Ausmaße des Meat Loafschen Sauerstoffzeltes gestaunt und darüber, wie safe Jeff Healy sich auf der Bühne bewegt – das Festival wurde trotzdem abgefackelt. Ich hab keine Ahnung, was mir Gianna Nannini in Mainz zurief, als mir vor laufender Kamera der Gitarrengurt riss. Ich hab in Hamburg den Bohlen-Alarm miterlebt, bei dem es darum ging, ihn möglichst lange daran zu hindern, dir eine Cassette mit „You’re my Heart…“ vorzuspielen. Ich hab für Alfred Hilsberg in Renee Durands Salambo gemuckt, an Frl. Menkes Comeback mitproduziert und bekam Atemnot, als Nils Tuxen sich an der Pedal Steel mit Bach-Fugen warmgespielt hat. Ich bin aus Versehen auf Chris deBurgh getreten und hab mich mit Sigue Sigue Sputnik über Haargel unterhalten. Ich hab mit Achim Menzel zusammen in Brandenburg ein Autohaus eröffnet… tbc

Und was ist Dein (musikalischer) Traum mit QUEEN II?

Meine Bühnengetränke auf einem Steinway abstellen

 

 

 

 

 

 

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3 Gedanken zu “Sönke / Spike & Co.

  1. Sönke, Du bist ein sehr angenhmer und humorvoller Mensch. Nach meiner Leukämie möchte ich nur noch Menschen begegnen, die mir etwas geben können. Du und die anderen von Queen2 gehören dazu. Wir sehen uns bestimmt am 28.Juni 2014 im Flugzeughangar Airport Egelsbach.

  2. Ich habe eben gerade dieses geniale Interview gelesen, herrlich,ich kann mir genau vorstellen wie sönke mit einem blinzeln in den Augen erzählt hat. Ich freue mich schon auf den 9. November

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